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Rückblick 2006

 

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Fachreferenten 2006


Prof. Dr.
Hans-Georg Wehling
  Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, 1938 in Essen geboren, lebt seit 1959 in Baden-Württemberg. Er lehrt Politikwissenschaft an der Universität Tübingen und ist Vorstandsmitglied des Europäischen Zentrums für Föderalismusforschung (EZFF) in Tübingen sowie Mitglied im Arbeitsausschuss der Gesellschaft Oberschwaben. Bis 2003 war er Abteilungsleiter in der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Stuttgart. Prof. Wehling ist Herausgeber und Mitherausgeber zahlreicher Buchreihen sowie Schriftleiter der Zeitschrift "Der Bürger im Staat". Zahlreiche Publikationen erschienen im Bereich Politische Kulturforschung, Landeskunde, Landespolitik und Kommunalpolitik, wie zuletzt  2003 das Buch "Kommunalpolitik in den deutschen Ländern".

Klaus Jungfer *
  Klaus Jungfer, 1949 in Breslau geboren, war zunächst Staatsanwalt und lange Jahre Stadtrat von München. Von 1993 bis 2004 war Jungfer dort Stadtkämmerer und gehörte als Experte für kommunale Finanzen wichtigen Gremien des Bayerischen und des Deutschen Städtetages an. Heute ist Klaus Jungfer begehrter Fachmann in Finanzfragen und Seminarleiter u.a. an der Georg-von-Vollmar-Akademie. 2005 erschien im Carl Hanser Verlag sein Buch "Die Stadt in der Krise. Ein Manifest für starke Kommunen"

Dr.
Busso Grabow
  Dr. rer. pol. Busso Grabow, Diplom-Ökonom, 1954 geboren, forschte von 1979 - 1984 an der Universität Augsburg zu Themen der Gemeindesoziologie und promovierte 1985 im Bereich Operations Research. Seit 1984 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin und Koordinator des Arbeitsbereichs Wirtschaft und Finanzen. Dr. Grabow leitete eine Vielzahl von Projekten in den Feldern Kommunale Wirtschafts- und Standortpolitik, Innovations- und Technologiepolitik, Stadtmarketing, Public Private Partnerships, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie E-Government, veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den genannten Themen und ist Mitglied in verschiedenen Beiräten, Förderausschüssen und Jurys.

Dieter Pfister
  Dieter Pfister, 1955 geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und BWL in Basel spezialisierte er sich auf Marketing. Er war u.a. Leiter Marktforschung der Schweizerischen Mustermesse in Basel sowie Vizedirektor der Werbeagentur Weber, Hodel, Schmidt. Nebenbei war er Vizepräsident des Verbands Schweizer Marketing und Sozialforscher sowie Geschäftsführer der Vereinigung Kunsttourismus Schweiz. Heute ist Dieter Pfister Inhaber von PFISTER Marketing und Kommunikation und Gründer und Geschäftsführer der Non-Profit Vereinigung histORhotel in Binningen bei Basel.

Georg Brüggen
  Georg Brüggen, Rechtsanwalt und Wirtschaftsberater, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Kommunalwirtschaft Sachsen GmbH sowie Inhaber der Brüggen Consultant Agentur. Nach Assistenz in der Geschäftsleitung der Kaufhaus Brüggen OHG in Ibbenbüren durchlief Georg Brüggen ab 1991 verschiedene Stationen in der Dresdner Staatskanzlei sowie dem Innenministerium. Anschließend war er von 1998 bis 2000 Regierungspräsident in Chemnitz. Im Mai 2000 übernahm er die Position als Staatssekretär im Thüringer Innenministerium, bevor er im Februar 2001 Chef der Dresdner Staatskanzlei unter Kurt Biedenkopf wurde. Nach dem Ausscheiden Prof. Biedenkopfs gründete Georg Brüggen 2002 eine eigene Rechtsanwaltskanzlei. Verschiedene Veröffentlichungen im Bereich Fördermittel- und Beihilferecht, Unternehmenssanierung und Kommunalen Beteiligungen sowie Gesetzeskommentare im Kommunalrecht.

Dipl.-Ing. Margitta Faßl
  Margitta Faßl, 1951 geboren. Nach dem Studium an der TH "Otto v. Guericke" in Magdeburg war sie u.a. Bauleiterin an der Kraftwerksbaustelle Jänschwalde und Wiss. Assistentin an der Ingenieurhochschule Cottbus. Von 1991 bis 1994 war Frau Faßl Finanzdezernentin der Stadt Hoyerswerda und ist seit 1993 Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda.

Dr.
Günter Haber
  Dr. Günter Haber, 1939 in Ludwigshafen geboren, studierte zunächst in Saarbrücken, später dann in Heidelberg, Wien und Hamburg Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Von 1968 bis 1977 war Dr. Haber zunächst wissenschaftlicher Assistent und danach Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg für Strafrecht. 1976 erfolgte die Promotion. Ab 1977 bis Ende 1985 nahm Dr. Haber die Aufgabe des Geschäftsführers des Deutschen Hausbau-Verbandes (DHV) in Hamburg wahr. Anfang 1986 wurde die Fusion des DHV mit dem Bundesverband Freier Wohnungsunternehmen (BFW) vollzogen, dessen Hauptgeschäftsführer Dr. Haber seitdem ist. Dr. Haber hat über 100 Publikationen sowie zahlreiche Interviews in Zeitungen und Fachzeitschriften sowohl zu rechtswissenschaftlichen als auch wohnungs- und gewerbewirtschaftlichen sowie europapolitischen Themen veröffentlicht. Darüber hinaus ist Dr. Haber Mitherausgeber des Fachlexikons Immobilienwirtschaft sowie der Fachzeitschrift "Neue Zeitschrift für Miet- und Wohnungsrecht NZM". Daneben ist er Chefredakteur der Zeitschrift "Die Freie Wohnungswirtschaft FWW".

Dipl.-Ing.
Volker Eichmann
  Dipl.-Ing. Volker Eichmann (37) ist seit 2002 als Wissenschaftler und Projektleiter am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) tätig. Er war nach dem in Dortmund absolvierten Studium der Raumplanung zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Verkehrsökologie der TU Dresden sowie freier Mitarbeiter in verschiedenen Ingenieurbüros. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der integrierten Verkehrs- und Siedlungsentwicklung, der Mobilitätsforschung und des ÖPNV, dort vor allem in den Themenfeldern Wettbewerb und Nahverkehrsplanung.


Speakers’ Corner:
Die Fachreferenten stehen den Teilnehmern im Anschluss an ihre Vorträge für Fragen zur Verfügung.

Dinner Speech 2006


Hans Zippert °
  Hans Zippert*, Jahrgang 1957, hat die Liebe zur Zeitung mit der Muttermilch aufgesogen. Seine Wiege war mit Zeitungspapier gepolstert und sein Vater glaubt bis heute, er hätte den Sohn als Prämie für ein Jahresabonnement des "Westfalen Blatts" bekommen.
Mit 10 Jahren wurde Zippert Mitglied der Schülerzeitung "aktuell" am Ratgymnasium in Bielefeld und war zuständig für das Ressort "Tiere und Drudel". Es folgte eine vierjährige Ausbildungszeit als Zeitungsausträger im Bielefelder Osten. Nach einem kurzen Zwischenspiel beim "opossum", dem Zentralorgan der "Bielefelder Teestube" gründete er mit vier Freunden das legendäre "DRECK-Magazin". Die Zeitschrift erschien "so vierteljährlich wie möglich" und brachte es auf 3000 verkaufte Exemplare. Die meisten davon verkauften die Redakteure persönlich auf anstrengenden, nächtelangen Verkaufstouren direkt an ihre willenlosen Kunden in der ostwestfälischen Gastronomie.
Noch heute hält Hans Zippert es für seine größte journalistische Leistung, ein Produkt mit dem Namen DRECK auf dem Markt etabliert zu haben. Fast zwangsläufig wurde er ab 1984 Mitarbeiter beim endgültigen Satiremagazin "Titanic" und war von 1990 -95 Chefredakteur. Danach betreute er drei Jahre die Fernsehseiten des seeligen "FAZ-Magazins", schrieb Reisereportagen für "Geo-Saison"
und die FAZ sowie Kolumnen für Kino- und Internetzeitschriften. Zur WELT kam er 1999 mit dem Bus und auf Einladung von Mathias Döpfner, der ihn nach nur sechs Wochen Schonfrist im Feuilleton auf die erste Seite zerrte. Dort schreibt Zippert noch heute. Was ihn daran am meisten stört? Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten.

Moderatoren 2006


W. Markus
  Wolfram Markus,
Chefredakteur "der gemeinderat"
     



* Foto © Peter-Andreas Hassiepen
° Foto © Norbert Miguletz